Fortbildung

Sexuelle Bildung, Gewaltprävention & Beziehungsgestaltung

biprin blickt auf knapp 20 Jahre fortbildnerische Tätigkeit zurück. Wir legen in der Fortbildung unseren Schwerpunkt auf Wissensvermittlung, die von abwechslungsreichen Lernformen geprägt ist. Eine Besonderheit ist unser psychologisch-fundierter Blick auf Themen.

Unsere Schwerpunkte sind:

Unsere sexualpädagogischen Angebote werden von der Gesellschaft für Sexualpädagogik (gsp) für die Erlangung des Q‑Siegels anerkannt.

Die Fortbildungen können in unterschiedlichem zeitlichen Umfang – vom einführenden Angebot bis zur vollständigen Weiterbildung – gebucht werden und sind sowohl bei Ihnen in der Einrichtung, in unseren Räumen in Hamburg-Altona oder online durchführbar.

Aufgrund umfangreicher Vernetzung können bei Themen außerhalb unseres Portfolios weitere Fachkräfte einbezogen werden.

Übersicht möglicher Fortbildungsinhalte

Sexualpädagogik | Sexuelle Bildung

Sexualpädagogik in der Kita – Körper-, Sinnlichkeits- und Sexualitätsentwicklung (0-6 Jahre)

Eine Einführung in sexualpädagogische Fragestellungen und Themen, die im Kita-Alltag eine Rolle spielen. Ausgehend von allgemeinen Rahmenbedingungen für sexualitätsbezogene Themen und Aspekten psychosexueller Entwicklung im Kindesalter nehmen wir die konkreten Anliegen der Teilnehmenden in den Blick. Das können z.B. sein: Worte finden, Förderung bei gleichzeitiger Grenzwahrung, Elternarbeit etc.

Von der Windel zum eigenständigen Toilettengang – Trockenwerden in der Kita, aber bitte im eigenen Tempo

In vielen Kita-Einrichtungen zeigt sich: Der Abschied von der Windel verschiebt sich zunehmend nach hinten. Das bringt neue Herausforderungen für den Tagesablauf mit sich – von der Organisation bis hin zur Haltung im Team. Der Weg zur Ausscheidungsautonomie – also der bewussten Kontrolle von Blase und Darm – ist ein individueller Reifungsprozess und braucht vor allem eines: Zeit. Das Seminar bietet Fachkräften Impulse und Austausch, konkrete Ideen für den Kita-Alltag.

Psychosexuelle Entwicklung im Kindes- und Jugendalter – Eine Einführung in sexualitätsbezogene Fragen des Aufwachsens

Eine Einführung in sexualpädagogische Fragestellungen und Themen, die in Kindheit und Jugend eine Rolle spielen. Ausgehend von allgemein notwendigen Rahmenbedingungen für sexualitätsbezogenes Arbeiten und Aspekten psychosexueller Entwicklung nehmen wir die konkreten Anliegen der Teilnehmenden in den Blick.

What’s up mit Sex to go? - Sexualität und digitale Medien

Digitale Medien sind alltäglicher Bestandteil unseres Lebens. Kinder werden mit Smartphones, Apps und Internet selbstverständlich groß und nahezu alle Jugendlichen verfügen über ein Handy und freien Zugang zum Internet. Die Diskrepanz zwischen dem selbstverständlichen Umgang junger Menschen mit digitalen Medien und dem Blick von pädagogischen Fachkräften auf das, was junge Menschen da so tun, ist dabei groß. Das Seminar lädt dazu ein, sich mit den vielschichtigen Aspekten im Zusammenspiel von Medien- und Sexualpädagogik theoretisch und praktisch auseinander zu setzen.

Sexuelle, geschlechtliche und romantische Vielfalt – Über Orientierungen, Identitäten und Beziehungsformen

Unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist es mittlerweile verbreitet, sich mit sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität und Formen von Beziehungsgestaltung auseinderzusetzen und darin eine Position zu finden. Pädagogische Fachkräfte haben dabei manchmal den Eindruck, den Veränderungen nicht mehr richtig folgen zu können und fragen sich, wie sie die Zielgruppen trotzdem gut begleiten können. Das Seminar beitet eine Einführung in Fragen von Vielfältigkeit.

Geschlechtersensibilität in der Einrichtung – Aspekte von Geschlecht entwicklungsfördernd berücksichtigen

Pädagogisch bedeutet sich mit Geschlecht zu befassen, sich einem Widerspruch anzunähern. Während Gleichberechtigung angestrebt wird, ist gleichzeitig der Einfluss von Geschlecht auf die Zielgruppe nicht zu übersehen. Wie kann ich diesem Widerspruch in der Praxis gerecht werden? Welche Spannungen sind dabei aber auch nicht auflösbar? Das Seminar vermittelt eine Annäherung an dieses Dilemma und untersucht die darin enthaltene pädagogische Handlungsfähigkeit.

Sexualpädagogik und kulturelle Diversität – Unterschiedlichkeit gut begleiten

Aus der Sicht einer pädagogischen Fachkraft sind die meisten Menschen anders als sie selbst. Das kann sehr unterschiedliche Hintergründe haben: z.B. Herkunft, Milieu, Status, Klasse, Religion, Weltanschauung. All‘ diese Hintergründe haben auch Auswirkungen auf die Sicht- von und Umgangsweise mit Sexualität, mit denen es sich lohnt sich auseinanderzusetzen. Mit dem Ziel zwischen eigener Weltanschauung und pädagogischer Professionalität unterscheiden zu können und sich pädagogisch vertreten zu können.

Sexualität und psychische Erkrankung im Erwachsenenalter – von Einschränkungen im Erleben zu Chancen in der Behandlung

Psychische Erkrankungen gehen nicht selten mit Veränderungen und häufig mit Einschränkungen der sexuellen Erlebnisfähigkeit einher. Dies kann sowohl in der psychischen Erkrankung selbst begründet liegen, aber auch eine Folge der pharmakologischen Behandlung sein. Patient*innen sind oft nicht oder unzureichend über den Zusammenhang ihrer Erkrankung und deren Behandlung sowie deren Auswirkungen auf ihre sexuelle Erlebnisfähigkeit aufgeklärt. Dabei ist sexuelle Zufriedenheit ein gewichtiger Aspekt bei der Steigerung der allgemeinen Lebenszufriedenheit und damit der (psychischen) Gesundheit. Eine Einführung in die Wechselwirkung von Sexualität, psychischer Erkrankung und deren Behandlung.

Sexualität im Lebenslauf – Besonderheiten sexualitätsbezogener Themen im Verlauf des Lebens

Die Sexualentwicklung ist mit dem Erwachsenwerden nicht abgeschlossen. Es kommt immer wieder zu Lebensereignissen die das Erleben und den Umgang mit Sexualität verändern und mit Unterstützung leichter zu bewältigen sind: z.B. neue Beziehungspartner:innen oder Trennungen, eine Veränderung der sexuellen Orientierung oder des Körperbildes, ein Kinderwunsch, eine Schwangerschaft oder die Geburt eines Kindes, Unfälle oder Erkrankungen. Das Erwachsenenleben ist reich an sexualitätsbezogenen Schwellensituation, die von Fachkräften begleitet werden (müssen).

Prävention sexualisierter Gewalt

Zwischen Körpererkundung und Übergriff unterscheiden – Sexualitätsbezogene Themen in der Betreuung von Kindern im Kita- und Grundschulalter

Sexualisierte und sexuelle Gewalt – Vorkommen, Formen, Folgen, Strategien und Maßnahmen

Sexuelle Gewalt durch Mitarbeitende – Institutionelle Aspekte und begünstigende Faktoren

Sexting – intime Kommunikation oder Konsensverletzung? - Wissenswertes für Fachkräfte

Digitale Intimität bewusst gestalten – Prävention sexualisierter Gewalt im Netz

Sexualität und Psyche – Professionalisierung im Umgang mit Sexualität und Gewalt in der Arbeit mit psychisch beeinträchtigten Menschen

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – eine Antidiskriminierungsstrategie entwickeln

Potential- und Risikoanalysen – Ein Instrument ...

Schritt für Schritt zum Schutz- und Partizipationskonzept – Eine Einführung für Institutionen

Gestaltung professioneller Beziehung

Woran erkenne ich meine Professionalität? - Über Vorannahmen, Rollen und Haltungen in der Arbeit mit Menschen

Professionelle Beziehungen – Gestaltung von Nähe und Distanz zwischen Machtungleichgewicht und Ohnmachtserleben

Bindung | Mentalisieren | Vertrauen – Entwicklungspsychologische Grundlagen professioneller Beziehungsgestaltung

Diskriminierung und Machtmissbrauch am Arbeitsplatz – Über den Schutz von Mitarbeitenden und ihrer Zielgruppe

Sexualitätsbezogene Gesprächsführung und Intervention – Initiation, Interaktion und Dynamiken

Über die Doppelseitigkeit der Scham – Schamsensibilität in der Arbeit mit sexualitätsbezogenen Themen und Situationen

Potential- und Risikoanalysen – Ein Instrument ...

Schritt für Schritt zum Schutz- und Partizipationskonzept – Eine Einführung für Institutionen

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